
Die Wildtier-SOS-App stellt gezielte Fragen und liefert auch Beispielbilder, etwa damit man besser einzuschätzen kann, ob ein Igel abgemagert aussieht oder nicht. Dann gibt die App eine konkrete Handlungsempfehlung und verweist auf Anlaufstellen in der Nähe, zum Beispiel Wildtierstationen oder zuständige Behörden.
So sollen Tiere schneller in fachkundige Hände gelangen. Aber auch unnötige Eingriffe in die Natur soll die App verhindern. Denn zum Beispiel brauchen Jungvögel, die im Frühjahr vermeintlich alleingelassen am Boden sitzen, oft gar keine Hilfe. Oft verlassen noch flugunfähige Jungvögel das Nest, werden aber weiterhin von ihren Eltern gefüttert.
Aktuell sind in der App Anlaufstellen in ganz Deutschland verzeichnet. Eine Ausweitung auf Österreich und die Schweiz ist in Planung.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
