Geplante Reform
Patientenschützer kritisieren Vorschläge zu stärkerer Beteiligung von Kindern an Pflegekosten der Eltern

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Vorschläge zurückgewiesen, erwachsene Kinder stärker an Pflegekosten zu beteiligen.

    Ein Rollator steht in einem Seniorenheim, im Hintergrund sitzen ältere Menschen an einem Tisch.
    Ein Rollator in einem Pflegeheim (Symbolbild) (picture alliance / Fotostand / Gelhot)
    Der Vorsitzende Brysch bezeichnete die Forderungen als absurd. Er reagierte auf Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion, Stegemann. Der CDU-Politiker ist beispielsweise dafür, die Einkommensgrenze herunterzusetzen, ab der Kinder für Pflegekosten der Eltern herangezogen werden.
    Brysch sagte, damit würde davon abgelenkt, dass Bundesgesundheitsministerin Warken noch keine Pläne für eine Pflegereform vorgelegt habe. Er kritisierte auch den Vorstoß Stegemanns, zur Finanzierung der Pflege Wohneigentum heranzuziehen. So würden unverantwortliche Existenzängste gerade bei älteren Menschen geschürt, meinte Brysch.
    Diese Nachricht wurde am 31.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.