China
Peking begrüßt Verurteilung des Demokratieaktivisten Jimmy Lai in Hongkong

Die chinesische Regierung hat die Verurteilung des Demokratieaktivisten Jimmy Lai in Hongkong zu 20 Jahren Haft begrüßt.

    Ein Porträtfoto von Jimmy Lai
    Jimmy Lai (Archivfoto vom 2020) (AP / Vincent Yu)
    Das Außenministerium in Peking erklärte, Lai habe es verdient, hart bestraft zu werden. Hongkong könne auf die Unterstützung durch die Zentralregierung bei der Wahrung der nationalen Sicherheit zählen. - Großbritanniens Außenministerin Cooper forderte Lais Freilassung. Lai, der auch britischer Staatsbürger ist, habe alle Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, dass er ein politischer Gefangener sei.
    Der 78-Jährige wurde zuletzt wegen des Vorwurfs der Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldiggesprochen. Acht mitangeklagte ehemalige Redakteure von Lais eingestellter Boulevardzeitung "Apple Daily" sowie weitere Demokratieaktivisten erhielten Haftstrafen zwischen drei Monaten und zehn Jahren.
    Lai war zuvor bereits in mehreren Verfahren verurteilt worden und befindet sich seit 2020 in Haft.
    Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.