Krieg im Nahen Osten
Pentagon: bislang 140 US-Soldaten verletzt

Bei Gegenangriffen des Iran auf US-Stützpunkte sind bislang rund 140 US-Soldaten verletzt worden.

    Frauen des iranischen Roten Halbmonds, erkennbar durch die rot-weiße Kleidung, stehen vor dichten schwarzen Rauchwolken eines Brandes nach einem nächtlichen Luftangriff auf eine Ölraffinerie im Nordwesten Teherans. Sie tragen Mundschutz.
    Das Militär von Israel und den USA bombardiert seit dem 28. Februar Ziele im Iran. (AFP )
    Darunter seien viele Leichtverletzte, erklärte das Pentagon. Seit Kriegsbeginn vor zehn Tagen seien sieben Soldaten getötet worden. Aus dem Iran gibt es keine transparenten Opferzahlen. Nach Angaben des iranischen Halbmonds wurden alleine in der vergangenen Nacht in der Hauptstadt Teheran mindestens 40 Menschen durch Angriffe der USA und Israels getötet.
    Die israelische Armee setzte unterdessen auch seine Offensive gegen Stellungen der Hisbollah-Miliz im Libanon fort. Bewohner mehrerer Gebiete südlich der Hauptstadt Beirut wurden vor bevorstehenden Luftschlägen gewarnt. Nach Angaben der libanesischen Regierung sind seit Kriegsbeginn mehr als 500 Menschen getötet worden. 760.000 Bürger seien als Vertriebene registriert worden.
    Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.