Die Leuchtenden Nachtwolken, so der Fachbegriff, treten in einer Höhe von etwa achtzig Kilometern auf. Dort oben bekommen sie derzeit auch mitten in der Nacht noch etwas Sonnenlicht ab.
Damit sich die Wolken bilden können, muss es in dieser Höhe extrem kalt sein: deutlich unter minus einhundert Grad Celsius. Sie zeigen sich nur im Hochsommer, also im Juni und Juli auf der Nordhalbkugel und im Dezember und Januar in der Antarktis.
Die Leuchtenden Nachtwolken bestehen aus Wassereiskristallen, die sich zumeist an Staubpartikeln von Sternschnuppen anlagern. Seit dem Jahr 2007 kreist der NASA-Satellit AIM um die Erde. Er verfolgt Tag für Tag, wo diese Wolken entstehen und wie sie sich bewegen.
Jetzt zeigt sich, dass Auftreten und Verteilung der Leuchtenden Nachtwolken wohl vom globalen Wettergeschehen abhängen. Zudem deuten die Satelliten-Daten an, dass in großer Höhe Winde vom Nord- zum Südpol wehen.
Vermutlich beeinflussen sich die Leuchtenden Nachtwolken auf der Nord- und Südhalbkugel gegenseitig, auch wenn sie mehr als 15000 Kilometer voneinander entfernt sind und um Monate versetzt auftreten. Was genau da in der Atmosphäre passiert, ist allerdings noch unklar.
Halten Sie in den kommenden Wochen Ausschau nach diesem Sommerphänomen: der tiefe Nordhimmel könnte in den Stunden um Mitternacht etwas perlmuttartig schillern.
Informationen und Beobachtungstipps zu den Leuchtenden Nachtwolken
Bildergalerie der Leuchtenden Nachtwolken
Informationen über Leuchtende Nachtwolken
Damit sich die Wolken bilden können, muss es in dieser Höhe extrem kalt sein: deutlich unter minus einhundert Grad Celsius. Sie zeigen sich nur im Hochsommer, also im Juni und Juli auf der Nordhalbkugel und im Dezember und Januar in der Antarktis.
Die Leuchtenden Nachtwolken bestehen aus Wassereiskristallen, die sich zumeist an Staubpartikeln von Sternschnuppen anlagern. Seit dem Jahr 2007 kreist der NASA-Satellit AIM um die Erde. Er verfolgt Tag für Tag, wo diese Wolken entstehen und wie sie sich bewegen.
Jetzt zeigt sich, dass Auftreten und Verteilung der Leuchtenden Nachtwolken wohl vom globalen Wettergeschehen abhängen. Zudem deuten die Satelliten-Daten an, dass in großer Höhe Winde vom Nord- zum Südpol wehen.
Vermutlich beeinflussen sich die Leuchtenden Nachtwolken auf der Nord- und Südhalbkugel gegenseitig, auch wenn sie mehr als 15000 Kilometer voneinander entfernt sind und um Monate versetzt auftreten. Was genau da in der Atmosphäre passiert, ist allerdings noch unklar.
Halten Sie in den kommenden Wochen Ausschau nach diesem Sommerphänomen: der tiefe Nordhimmel könnte in den Stunden um Mitternacht etwas perlmuttartig schillern.
Informationen und Beobachtungstipps zu den Leuchtenden Nachtwolken
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