Iran-Krieg
Peseschkian stellt Bedingungen für Einschränkung der Angriffe auf Nachbarstaaten - israelische Angriffe auf Iran und Libanon

Eine Woche nach dem Beginn des Krieges mit Israel und den USA will der Iran keine Angriffe auf Nachbarstaaten mehr verüben - stellt dafür jedoch Bedingungen.

    Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in einer Sitzung des Parlaments. Er  gestikuliert mit erhobenem linken Zeigefinger.
    Irans Präsident Massud Peseschkian (Vahid Salemi/AP/dpa)
    Präsident Peseschkian erklärte im Staatsfernsehen, es sollten keinerlei Raketen mehr abgefeuert werden. Als Voraussetzung nannte er, dass von deren Territorium keine Attacken auf den Iran erfolgten - sprich, auch von US-Militärstützpunkten in dem Gebiet. Peseschkian bat zudem bei den Nachbarländern um Entschuldigung. Zuletzt hatte Katar bekannt gegeben, eine Rakete abgefangen zu haben.
    Zuvor war Israel nach Armeeangaben erneut mit Raketen aus dem Iran attackiert worden. Über Schäden oder mögliche Opfer ist nichts bekannt. Die israelische Luftwaffe flog wiederum eine Angriffswelle auf Ziele im Iran. Demnach wurden in Teheran unter anderem ein unterirdisches Lager für ballistische Raketen sowie eine Militär-Universität der Revolutionsgarden beschossen. Auch die Region um die libanesische Hauptstadt Beirut wurde erneut von Israel angegriffen. Berichten zufolge wurden dabei mindestens sechs Menschen getötet.
    Diese Nachricht wurde am 07.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.