
In Berlin übergab der Verein "Digitalcourage" ihre Unterschriften an Bundestagsabgeordnete mehrerer Parteien. Die Digitalisierung betreffe längst alle Lebensbereiche, erklärte die Organisation. Umso wichtiger sei es, Menschen ernst zu nehmen, die durch digitale Produkte ausgeschlossen würden. Als Beispiele nannten die Initiatoren Fahrkarten, die nur per App verfügbar sind und Arzt- oder Behördentermine, die nur online vereinbart werden können. Das sei etwa für armutsbetroffene und alte Menschen sowie jene, die auf Datenschutz bedacht seien, ein Problem. Die Unterzeichner fordern daher, ein - Zitat: "Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang" ins Grundgesetz aufzunehmen.
Entgegengenommen haben die Unterschriften Vertreter von CDU, SPD, Grünen und Die Linke. Sie zeigten sich offen für das Anliegen, betonten aber auch die Vorteile der Digitalisierung.
Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
