
Dort haben Forschende Pflanzen simulierten Staubstürmen ausgesetzt, wie sie im Fachmagazin "New Phytogist" schreiben. Die Forscher konnten nachweisen, dass die leicht saure Oberfläche der Blätter die Löslichkeit von Mineralen im Staub verbesserte. Dadurch können die Pflanzen die Minerale offenbar aufnehmen. In der Folge stieg der Gehalt von Nährstoffen wie Eisen, Nickel, Mangan und Phosphor in den Pflanzen deutlich an.
Die Forscher gehen davon aus, dass in Regionen mit nährstoffarmen Böden wie dem Amazonasbecken Staub aus der Luft als direkte Nährstoffquelle der Blätter sogar eine entscheidende Rolle für das Pflanzenwachstum spielen kann.
Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
