Golf
PGA-Tour wird ab 2028 zur Zweiklassengesellschaft

Die bedeutendste Turnierserie im internationalen Golf, die PGA-Tour, gibt sich neue Strukturen.

    Woods hat gerade abgeschlagen und den Schläger hinter den Kopf geschwungen. Er trägt einen hellgrauen Pulli und eine dunkelgraue Baseballkappe und schaut dem Ball mit skeptischem Blick hinterher.
    Golfstar Tiger Woods hat die neuen Strukturen der PGA-Tour mit ausgearbeitet. (Gregory Bull / AP / dpa)
    Wichtigste Neuerung ist die Zweiteilung in erstklassige "Champions-Series"-Turniere inklusive der vier sogenannten Majors und nachgeordnete "Challenger-Series"-Wettbewerbe. In der Champions-Series sollen 120 Profis um mindestens 20 Millionen Dollar Preisgeld pro Turnier kämpfen. Die Challenger-Turniere sollen mindestens vier Millionen Dollar Preisgeld ausloben.
    Jedes Jahr sollen mindestens 20 Spieler in die Champions-Series aufsteigen. Entsprechend viele müssten dann in die Challenger-Series absteigen. Außerdem soll die PGA-Tour enger mit der DP World Tour verzahnt werden, indem immer wieder US-Topstars in die Europa-Serie entsandt werden. Die neuen Regeln sollen 2028 in Kraft treten.
    Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.