
BPI-Hauptgeschäftsführer Joachimsen teilte mit, es müsse aber mehr getan werden, um die europäische Wettbewerbsfähigkeit und die Resilienz zu stärken. Dabei verwies er auf die nationale Gesetzgebung und hier auf die geplante Krankenkassen-Reform und die kommunale Abwasserrichtlinie. Solche Belastungen seien paradox, wenn man den Pharma-Produktionsstandort Europa stärken wolle. Ähnlich äußerte sich der Branchenverband Pharma Deutschland.
Gestern hatten sich Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedsstaaten im Kampf gegen Engpässe bei wichtigen Medikamenten auf neue Regeln geeinigt. Europa soll dadurch weniger abhängig von der Herstellung außerhalb des Kontinents werden, etwa indem in Europa produzierte Medikamente künftig bevorzugt werden.
Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
