"Schwerwiegende Störung der Lieferketten"
Philippinen erklären den nationalen Energie-Notstand

Als Reaktion auf den faktischen Stopp von Öl- und Gaslieferungen aus dem Iran hat der philippinische Präsident Marcos den nationalen Energie-Notstand ausgerufen.

    Philippinen: Ein Mann benutzt schwarzes Klebeband, um die Preise auf einem Schild an einer Tankstelle anzupassen.
    Ein Mann benutzt schwarzes Klebeband, um die gestiegenen Preise auf einem Schild an einer Tankstelle anzupassen. (Aaron Favila/AP/dpa)
    Der Konflikt im Nahen Osten habe zu schwerwiegenden Störungen der Lieferketten geführt und stelle eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit der Philippinen dar, heißt es in einem Erlass, über den die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Regierung wird damit ermächtigt, die erforderlichen Kraftstoffe und Erdölprodukte zu beschaffen, um die Versorgung sicherzustellen. Die Verordnung gilt für ein Jahr. Die philippinische Energieministerin Garin erklärte, das Land verfüge derzeit über Kraftstoffvorräte für etwa 45 Tage.
    Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.