Archiv

Hamburg
Pilotprojekt mit voll ausgestatteten digitalen Schulen

In Hamburg sollen zwölf Schulen im Zuge eines Pilotprojektes vollständig digital ausgestattet werden. Dort erhalten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer von sechs Grundschulen, vier Stadtteilschulen und zwei Gymnasien jeweils eigene Tablets und Notebooks, wie die Schulbehörde in Hamburg mitteilte.

    Ein Schüler der Lessing-Stadtteilschule in Harburg-Wilstorf arbeitet im Unterricht mit einem Tablet.
    Schüler arbeiten an einem Tablet während der Lernzeit "Fit" (Fächer individuell trainieren) in der Klasse 7d in der Lessing-Stadtteilschule in Harburg-Wilstorf. (Marcus Brandt / dpa / Marcus Brandt)
    Außerdem sollen die Pädagoginnen und Pädagogen mehr Zeit für zusätzliche Fortbildungen und Konzeptarbeit bekommen. In den Projektschulen gibt es zudem flächendeckendes W-Lan sowie gemeinsame Kommunikations- und Lernplattformen.
    Ziel des Pilotprojektes sei es, Bildungsprozesse zu digitalisieren, digitale Lehr- und Lernmethoden zu erproben und Erfahrungen für die weitere Digitalisierung der Hamburger Schulen zu sammeln, sagte Bildungssenator Rabe laut Mitteilung. Schon jetzt seien in Hamburg alle staatlichen Schulen in nahezu allen Unterrichtsräumen mit W-Lan ausgestattet, betonte der SPD-Politiker. Über 100.000 Computer, Notebooks und Tablets stünden den 240.000 Hamburger Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.
    In Hamburg wird Informatik vom Schuljahr 2025/26 an als neues Pflichtfach in allen Stadtteilschulen und Gymnasien fest im Stundenplan verankert. An den Pilotschulen soll es damit schon ein Jahr früher losgehen.
    Diese Nachricht wurde am 04.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.