Rüstungspolitik
Pistorius: "Denken über Raketen-Startplatz für Bundeswehr nach"

Die Bundesregierung prüft den Aufbau einer eigenen Startbasis für Trägerraketen der Bundeswehr, um militärische Satelliten ins All befördern zu können.

    Verteidigungsminister Pistorius (r.) und Isar-Aerospace-Chef Metzler stehen in einer Halle an Rednerpulten - Pistorius spricht.
    Verteidigungsminister Pistorius (r.) und Isar-Aerospace-Chef Metzler (picture alliance / AP Photo / Matthias Schrader / Matthias Schrader)
    Das teilte Verteidigungsminister Pistorius bei einem Besuch des Raketenherstellers Isar Aerospace bei München mit. Es gebe keine gesicherte Kommunikation für die Streitkräfte ohne Satelliten im Weltall. Die Kapazitäten der bisherigen Startplätze in Norwegen oder Großbritannien würden künftig aber nicht mehr ausreichen, betonte der SPD-Politiker. Einen möglichen Standort für eine deutsche Basis nannte er nicht. Man stehe am Anfang der Überlegungen. In der Raumfahrtbranche gelte Deutschland wegen seiner dichten Besiedlung als grundsätzlich nicht geeignet.
    Die meisten europäischen Satelliten werden seit Jahren vom US-Unternehmen Space-X in die Erdumlaufbahn gebracht.
    Diese Nachricht wurde am 24.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.