
Beim Besuch des Heimatschutzregiments in Münster sagte der SPD-Politiker, es solle zudem "Pflichtelemente" geben, falls die Bundeswehr nicht genügend Freiwillige finde. Der Verteidigungsminister schloss sich damit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel an. Neitzel hatte bei einer Sachverständigen-Anhörung im Bundestag gesagt, der Entwurf für das Wehrdienst-Gesetz sei ein Dokument des Zögerns und Zauderns und setze zu sehr auf Freiwilligkeit. Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, Wüstner, erklärte, das geplante Gesetz könne die Personalprobleme der Bundeswehr nicht lösen. Die Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings, Daniela Broda, lehnte dagegen eine Wehrpflicht ab.
Diese Nachricht wurde am 10.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
