Bundeswehr
Pistorius: Prozesse für Beschaffung müssen innovativer und schneller werden

Bundesverteidigungsminister Pistorius will die Beschaffung für die Bundeswehr weiter beschleunigen.

    Koblenz: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Präsidentin Annette Lehnigk-Emden (Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr)sprechen beim Besuch des Bundeswehr-Beschaffungsamt (BAAINBw).
    Verteidigungsminister Pistorius besucht das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr. (Thomas Frey / dpa / Thomas Frey)
    Es müssten jedes Jahr dreistellige Milliardenbeträge umgesetzt werden, sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch des zuständigen Bundesamtes in Koblenz. Angesichts steigender Anforderungen müssten die Prozesse innovativer und schneller werden. Man werde für die zunehmende Zahl an Soldatinnen und Soldaten mehr beschaffen müssen. Hinzu kämen immer schnellere Innovationszyklen, zum Beispiel für Drohnen.
    Allein im vergangenen Jahr seien mehr als 11.500 Verträge in Höhe von fast 34 Milliarden Euro geschlossen worden, betonte Pistorius. Zudem sei Material im Wert von 24 Milliarden Euro an die Bundeswehr ausgeliefert worden.
    Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.