
Die Fälle von Rechtsextremismus, sexuellem Fehlverhalten und Drogenkonsum in dem rheinland-pfälzischen Bundeswehr-Standort seien erschütternd, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Sie stünden im krassen Widerspruch zu den elementaren Werten der Armee.
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte unter anderem von Hitlergrüßen und einer Nazi-Party berichtet. Darüber hinaus seien Frauen mit Exhibitionismus und sexistischer Sprache konfrontiert worden.
Nach Angaben einer Sprecherin der Bundeswehr gab es in den vergangenen Monaten umfangreiche Ermittlungen gegen 55 Angehörige der betroffenen Einheit. Drei Soldaten seien bereits aus dem Dienst entfernt worden, hieß es. Bei 19 anderen habe man die Entlassung eingeleitet.
Diese Nachricht wurde am 31.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
