
Auf dem NATO-Gipfel in Ankara gebe es Bewegung, aber noch keine Ergebnisse, sagte Pistorius im Deutschlandfunk. Es gebe bei den Mittelstreckenwaffen eine wichtige strategische Lücke in der Abschreckung, die man schließen wolle. US-Präsident Trump hatte im Mai die vereinbarte Stationierung von weitreichenden Waffen in Deutschland abgesagt. Die Bundesregierung hofft nun, dass Deutschland Tomahawk-Marschflugkörper kaufen kann. Auch dafür bedarf es einer Einigung mit den USA.
Zu den Ankündigungen aus Washington, die militärischen Fähigkeiten in Europa zu verringern, äußerte sich Pistorius gelassen. Dies sei bislang nicht konkretisiert. Außerdem sei man sich einig, dass alles, was abgezogen werde, auch ersetzt werden müsse, sagte der SPD-Politiker.
Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
