
Wie das Magazin Spiegel meldet, will er das von vielen Problemen geplagte Projekt zum Bau von Fregatten des Typs F126 nicht fortführen. Ursprünglich war die niederländische Werft Damen Naval mit dem Bau der sechs Kriegsschiffe beauftragt. Aufgrund massiver Verzögerungen und drohender Vertragskündigungen sollte nun das Rüstungsunternehmen Rheinmetall als neuer Generalunternehmer übernehmen. Der Konzern hatte angeboten, die Fregatten für knapp 13 Milliarden Euro fertigzustellen. Mehr als zwei Milliarden Euro sind bereits in das 2020 gestartete Projekt geflossen. Dennoch bereitet Pistorius laut Spiegel einen Abbruch vor. Demnach will er alternativ Fregatten des Typs Meko-200 vom deutschen Hersteller TKMS für die Bundeswehr erwerben. Auch die Rückendeckung der Marineführung habe er dafür bereits eingeholt, hieß es.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
