
Die Gedenkmauer werde in Warschau errichtet, sagte Regierungschef Tusk anlässlich des nationalen Gedenktags. Tusk bezeichnete die Gewalttaten als Völkermord. Ukrainische Partisanen hatten zwischen 1943 und 1945 zehntausende ethnische Polen in Wolhynien ermordet.
Die bis 1939 zu Polen gehörende Region war durch den Hitler-Stalin-Pakt der Sowjetunion zugeschlagen worden. In ihrem Kampf für die Unabhängigkeit der Ukraine von der Sowjetunion kollaborierte die Miliz zeitweise mit Hitler-Deutschland.
Noch heute werden die Mitglieder der "Ukrainischen Aufständische Armee" in der Ukraine als Helden verehrt. Zuletzt gab es deswegen erneut diplomatische Spannungen zwischen den Regierungen in Kiew und Warschau.
Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
