
Verteidigungsminister Blaszczak schrieb auf Twitter, er werde mehr als 1.000 Soldaten in die östlich gelegene Region verlegen. Dies sei eine Demonstration der Bereitschaft Polens, auf Destabilisierungsversuche des mit Russland verbündeten Nachbarlandes zu reagieren. Erst kürzlich hatte die Regierung in Warschau die Aufstockung der Kontrolleure um rund 500 Polizisten angekündigt. Hintergrund sind unter anderem Befürchtungen, die Aufnahme von Wagner-Söldnern in Belarus könnte die Lage an der Grenze unsicherer machen. Zudem steigt nach Angaben polnischer Behörden inzwischen die Zahl illegaler Übertritte von Migranten spürbar an. Polen wirft dem Regime in Minsk vor, damit gezielt die Lage im Land destabilisieren zu wollen.
Allein gestern registrierte der Grenzschutz 200 Menschen aus unter anderem Marokko, Indien und Äthiopien, die von Belarus aus nach Polen gelangen wollten.
Diese Nachricht wurde am 08.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
