
Nawrocki, der der nationalkonservativen Oppositionspartei PiS nahe steht, sagte, er habe entschieden, das verabschiedete Gesetz nicht zu unterzeichnen. Die Sicherheit Polens dürfe nicht von fremden Entscheidungen abhängen, begründete der Präsident sein Veto. Hintergrund ist offenbar die Befürchtung, das europäische Programm könnte vor allem der deutschen und französischen Rüstungsindustrie zugutekommen. Wegen der zunehmenden Bedrohung durch Russland stellt die EU 150 Milliarden Euro Kredite für Rüstung zur Verfügung. Polen soll mit 44 Milliarden Euro größter Nutznießer sein.
Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
