Migrationspolitik
Politische Debatte über Heimatbesuche syrischer Flüchtlinge

Politiker von SPD, Grünen und Linken sprechen sich dafür aus, Geflüchteten aus Syrien befristete Heimatbesuche zu ermöglichen.

    Menschen auf zwei Motorrädern fahren im Gegenlicht durch eine Straße mit zerstörten mehrstöckigen Häusern. In der Luft hängt Staub.
    Sollten Geflüchtete aus Syrien befristet ihre Heimat besuchen dürfen? - Zertörungen im Lager Yarmouk in Damaskus. (picture alliance / Anadolu | Hasan Belal)
    Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Fiedler, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", so könnten sich die Menschen vor Ort selbst ein Bild davon machen, ob sich für sie eine dauerhafte Rückkehrmöglichkeit eröffne. Auch die Grünen-Politikerin Polat und die Linken-Bundestagsabgeordnete Bünger sprachen sich dafür aus, solche Erkundungsreisen zu gestatten.
    Der CDU-Parlamentarier Throm äußerte sich dagegen kritisch. Der innenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion sagte, wer so weit sei, dass er über bestehende Möglichkeiten der modernen Kommunikation hinaus hin- und herreise, der befinde sich offensichtlich nicht in einer Verfolgungssituation. Das Entfallen des Schutzstatus sei dann die logische Konsequenz. Ähnlich äußerte sich dem F.A.Z.-Bericht zufolge auch der AfD-Politiker Curio.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.