
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Fiedler, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", so könnten sich die Menschen vor Ort selbst ein Bild davon machen, ob sich für sie eine dauerhafte Rückkehrmöglichkeit eröffne. Auch die Grünen-Politikerin Polat und die Linken-Bundestagsabgeordnete Bünger sprachen sich dafür aus, solche Erkundungsreisen zu gestatten.
Der CDU-Parlamentarier Throm äußerte sich dagegen kritisch. Der innenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion sagte, wer so weit sei, dass er über bestehende Möglichkeiten der modernen Kommunikation hinaus hin- und herreise, der befinde sich offensichtlich nicht in einer Verfolgungssituation. Das Entfallen des Schutzstatus sei dann die logische Konsequenz. Ähnlich äußerte sich dem F.A.Z.-Bericht zufolge auch der AfD-Politiker Curio.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
