Sparkassen-Raub in Gelsenkirchen
Polizei befragt ab Montag Tausende Opfer

Die Polizei will ab Montag alle Opfer des Millionen-Raubs von Gelsenkirchen befragen.

    Die Filiale der Sparkasse Gelsenkirchen im Stadtteil Buer.
    Die Filiale der Sparkasse Gelsenkirchen im Stadtteil Buer (Oliver Berg/dpa)
    Die Ermittler gehen von wochenlangen Befragungen aus, da insgesamt mehr als 3.000 Schließfächer aufgebrochen wurden. Die Behörde hat eine Telefonnummer geschaltet, über die alle Betroffene unter Angabe der Schließfachnummer einen Termin ausmachen sollen. Dabei sollen sie auch Dokumente oder Beweise über den Inhalt mitbringen.
    Bei dem Einbruch Ende Dezember hatten die Täter mehrere Sicherheitssysteme überwunden und waren mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum der Sparkassen-Filiale eingedrungen. Dort räumten sie mehr als 3.000 Kundenschließfächer aus. Wie den Einbrechern dies gelang, ohne den Alarm der Bank auszulösen, ist eine zentrale Frage bei den Ermittlungen.
    Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.