Brandenburg
Polizei ermittelt wieder wegen mutmaßlich rechtsextremer Straftaten in Cottbus

In Cottbus ermittelt die Polizei erneut wegen mutmaßlich rechtsextremer Straftaten.

    Das Bild zeigt den Blick auf die Synagoge der Jüdischen Gemeinde von Cottbus.
    Synagoge in Cottbus (Archiv) (Patrick Pleul / dpa)
    Bei dem Aufbau eines Stadtfestes am Freitagabend waren nach Angaben der Polizei Rufe wie "Sieg Heil" und "Deutschland den Deutschen" zu hören. Demnach sprachen die Einsatzkräfte Platzverweise aus und leiteten Strafverfahren ein. Außerdem seien am Wochenende eine Regenbogen-Fahne zerrissen und eine Garage mit einem großen Hakenkreuz beschmiert worden.
    In den vergangenen Monaten hatte es in Cottbus wiederholt mutmaßlich rechtsextreme Vorfälle gegeben. Die Synagoge war mit rechtsextremen Symbolen beschmiert und ein alternatives Wohnprojekt mit einer brennenden Fackel beworfen worden. Für den Christopher Street Day waren die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden.
    Diese Nachricht wurde am 20.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.