
Nach Angaben der Behörden verlief der Einsatz friedlich. Beim Eintreffen der Beamten hielten sich demnach zehn Aktivisten in dem Haus auf. Zwei weitere wurden von Spezialkräften mit einer Drehleiter vom Dach des Gebäudes geholt. Vor der Räumung war ein Ultimatum der Universität abgelaufen.
Die Aktivisten einer linken Projektgruppe wollten nach eigener Darstellung in dem leerstehenden Haus einen Begegnungsraum für die Gießener Stadtgesellschaft einrichten. Die Universität hatte auf Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Gebäude hingewiesen und angeboten, gemeinsam mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss AStA in einem, Zitat, "geordneten Verfahren" über studentische Räume zu sprechen.
Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
