
Das geht aus der polizeilichen Kriminalstatistik hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Bundesinnenminister Dobrindt, CSU, verwies darauf, dass nichtdeutsche Tatverdächtige fast 43 Prozent ausmachten und damit überrepräsentiert seien. Hamburgs Innensenator Grote erklärte, dass Straftaten durch Zugewanderte zugleich mit 9,2 Prozent überproportial rückläufig seien. Einen Rückgang von 2,3 Prozent gab es bei Gewaltverbrechen insgesamt. BKA-Chef Münch bemerkte aber, dass es einen Anstieg bei Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen sowie bei Vergewaltigungen gebe. Bei Vergewaltigungen seien meist Freunde oder Partner die Täter.
Den generellen Rückgang der Delikte führten die Behörden auch auf die Teillegalisierung von Cannabis zurück. Die Statistik erfasst Straftaten, die der Polizei bekannt werden, nicht die Zahl der Verurteilungen.
Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
