Fußball-Zweitligisten
Polizei verhindert Massenschlägerei zwischen 200 Fans von Dresden und Nürnberg

Mehr als 200 Anhänger von Dynamo Dresden und dem 1. FC Nürnberg haben sich vor dem als Hochrisikospiel eingestuften Duell der beiden Fußball-Zweitligisten zu einer Schlägerei verabredet. Die Polizei konnte die rivalisierenden Lager in einem Gewerbegebiet in der Nähe von Eisfeld im Süden Thüringens voneinander trennen.

    Polizisten stehen während einer Spielunterbrechung im Stadion auf dem Spielfeld vor dem K-Block mit den Fans von Dynamo Dresden.
    Bereits beim Spiel der 2. Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC kam es zu Ausschreitungen. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)
    Insgesamt 220 Beamte aus Sachsen, Thüringen und der Bundespolizei waren im Einsatz. Von 214 Beteiligten wurden Personalien aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Dresden leitete Ermittlungsverfahren gegen sie ein. 

    Pufferzonen im Stadion

    Die beiden Clubs treffen am Samstag, 11. April, in Nürnberg aufeinander. Das 50.000 Plätze bietende Stadion ist mit knapp 45.000 Zuschauern ausverkauft, darunter 8.620 aus Dresden. Zwischen den rivalisierenden Fanblöcken wurde eine Pufferzone eingerichtet.
    Erst am vergangenen Wochenende hatte es bei einem Spiel von Dresden gegen Hertha BSC im Rudolf-Harbig-Stadion Ausschreitungen gegeben. Anhänger beider Teams kletterten über Zäune. Dresdner Anhänger rannten vermummt entlang des Spielfeldes zum Hertha-Fanblock, es wurde mit Pyrotechnik aufeinander geschossen.
    Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.