Proteste im Iran
Polizei warnt vor "bewaffneten Aufständen" und deutet härtere Gangart an

Angesichts anhaltender Proteste gegen die Regierung haben die Sicherheitskräfte im Iran angedeutet, härter gegen Demonstranten vorzugehen.

    Das Foto zeigt Ladenbesitzer und Händler bei einem Protestmarsch auf einer großen Straße in der iranischen Hauptstadt Teheran.
    Proteste im Iran wegen Wirtschaftslage und Absturz der Währung (Archivbild). (AFP / HANDOUT)
    Man werde nicht zulassen, dass Feinde des Landes zivile Proteste in Unruhen und bewaffnete Aufstände verwandelten und werde Land und Volk "bis zum letzten Atemzug" schützen, sagte ein Polizeisprecher nach Angaben der staatsnahen Agentur Fars.
    Die Proteste gegen hohe Inflation, steigende Lebenshaltungskosten und die autoritäre Führung des Landes dauern inzwischen seit sieben Tagen an. Auch staatliche Medien berichten von politischen Unruhen mit bislang mindestens zehn Toten und mehreren Festnahmen. Aktivisten zufolge könnten die Zahlen deutlich höher liegen, da sich die Proteste mittlerweile auf das ganze Land ausgeweitet hätten.
    Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.