Olympia-Bewerbung
Polizeigewerkschaft ruft zu Nein bei Referendum in Hamburg auf

Berlin, München, die Rhein-Ruhr Region mit Köln oder auch Hamburg - welcher deutsche Ort sich für die Olympischen Spiele ab 2036 bewirbt, entscheidet sich im September.

    Ein Plakat vom Bündnis NOlympia Hamburg, das sich gegen eine Bewerbung der Hansestadt für die Austragung von Olympischen Spielen einsetzt, wurde an einem Laternenpfahl im Hamburger Stadtpark befestigt.
    Das Bündnis NOlympia Hamburg wendet sich gegen eine Bewerbung der Hansestadt für die Austragung von Olympischen Spielen. (IMAGO / Hanno Bode)
    Jetzt hat die Deutsche Polizeigewerkschaft an ihre Mitglieder appelliert, bei der anstehenden Volksabstimmung darüber in Hamburg mit Nein zu stimmen. Die Gewerkschaft begründet das in einem Schreiben mit Kritik an der vom Senat geplanten Besoldung von Beamtinnen und Beamten.
    Am 31. Mai soll ein Referendum über Hamburgs Olympia-Bewerbung entscheiden. Es geht um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Die Initiative "NOlympia Hamburg" lehnt eine Bewerbung ab. Sie befürchtet etwa zu hohe öffentliche Kosten, steigende Mieten und unnütze Bauprojekte.
    Diese Nachricht wurde am 14.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.