
Im Nachgang war der Vorwurf laut geworden, die Polizei habe nicht entschieden genug gehandelt. GdP-Chef Kopelke sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, festzuhalten sei, dass die Veranstaltung letztlich durchgeführt werden konnte und eine polizeiliche Nachbereitung stattfinde. Klar sei, dass die Polizei Zeit benötige, um Kräfte nachzuziehen – insbesondere auf dem Land. Die Brandenburger Polizei selbst räumte indes Fehler ein. Eine Sprecherin sagte dem RBB, es gebe Anhaltspunkte, dass bei der Abreise der Politikerin zu wenig Beamte vor Ort gewesen seien.
Göring-Eckardt konnte am Wochenende nach einer Partei-Veranstaltung in Lunow-Stolzenhagen rund 45 Minuten lang nicht abreisen, weil Demonstranten ihr Auto blockierten. Mehrere Personen hätten auf ihren Dienstwagen eingeschlagen. Während der Veranstaltung habe es Störungsversuche gegeben. Die Grünen-Politikerin forderte Landespolizeien auf, politische Veranstaltungen im ländlichen Raum besser abzusichern. Ihre Erfahrung sei keine Ausnahme.
Diese Nachricht wurde am 03.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
