
Untersuchungen des Deutschen Wetterdienstes zufolge hat die Pflanzenentwicklung aufgrund der milden Witterung Ende Dezember und in der ersten Januarhälfte einen deutlichen Schub bekommen. So lag beispielsweise der Beginn der Haselblüte in Sachsen in diesem Jahr rund vier Wochen vor dem durchschnittlichen Mittel der Jahre vergangenen 30 Jahre. Insgesamt ist nach DWD-Angaben ein Trend zu einem immer früheren Blühbeginn zu verzeichnen - unter anderem weil die Winter wie zuletzt relativ mild ausgefallen waren.
Bei Hasel und Erle werde die Pollenbelastung aufgrund von sich verändernden Luftströmungen in den kommenden Tagen wieder steigen. Als nächstes dürften nach Angaben der Wetterforscher Pappel, Weide, Esche, Birke sowie Hainbuche zu blühen beginnen.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
