
Im Hintergrund sind der Lava speiende Vesuv sowie Regen aus Gestein zu sehen. Das Bild basiert auf dem jüngsten Fund des Skeletts eines Mannes durch Archäologen bei Ausgrabungen in der Nekropole von Porta Stabia. Neben ihm fanden die Forscher ein großes Terrakotta-Gefäß. Dieses nutzte er vermutlich als Schutz auf der Flucht vor dem ausbrechenden Vulkan vor fast 2.000 Jahren.
Mann versuchte, sich an die Küste zu retten
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Mann während des Ausbruchs versuchte, an die Küste zu fliehen, aber durch einen Regen aus Vulkangestein getötet wurde. Das neben dem Skelett gefundene Gefäß wies deutliche Bruchspuren auf, die Forscher fanden bei ihm auch eine kleine Öllampe, mit der er sich wahrscheinlich bei schlechter Sicht orientieren wollte, sowie Bronzemünzen. Der Archäologiepark teilte mit, Ziel sei es, einem nicht-wissenschaftlichen Publikum die Ergebnisse archäologischer Forschung besser zugänglich zu machen.
Pompeji heute beliebte Sehenswürdigkeit
In Pompeji stoßen Archäologen immer wieder auf spektakuläre Funde. Im Jahr 79 nach Christus bedeckten Asche, Schlamm und Lava die antike Stadt. Im 18. Jahrhundert wurde Pompeji wiederentdeckt. Die konservierten Überreste von Tod und Verwüstung geben bis heute einen Einblick in das Leben von damals. Heute gehört der Park zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Italien.
Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
