Verteidigung
Präsident des Reservistenverbandes für Altersgrenze von 70 Jahren

Zur Stärkung von Deutschlands Verteidigungsfähigkeit fordert der Präsident des Reservistenverbandes, Ernst, eine Anhebung der Reservisten-Altersgrenze von 65 auf 70 Jahre.

    Ein Reservist in Ausbildung tritt während eines Ausbildungsmoduls des Projektes "Ungediente für die Reserve" des Landeskommandos Hessen auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg vor. In dem Projekt werden Bürger und Bürgerinnen ohne Truppenerfahrung in mehreren Modulen für die Reserve der Bundeswehr ausgebildet.
    Im Zuge der Steigerung der Wehrfähigkeit der Bundesrepublik soll es auch mehr Reservisten geben. (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    Er sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, schließlich steige ja auch das Renteneintrittsalter. Die Leute blieben länger fit. Diese Ressourcen von Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung sollten nicht verschwendet werden, so Ernst.
    Bundesverteidigungsminister Pistorius will am Mittwoch eine Strategie der Reserve präsentieren und noch im Sommer ein Gesetz vorlegen.
    Reservisten der Bundeswehr sind bislang nicht verpflichtet, an Wehrübungen teilzunehmen. Sie müssen ebenso wie ihre Arbeitgeber ihre Zustimmung zu einer Wehrübung geben. An diesem Freiwilligkeitsprinzip gibt es schon länger Kritik.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.