Kuba
Präsident Diaz-Canel drängt wegen der Energiekrise auf rasche Wirtschaftsreformen

Der kubanische Präsident Diaz-Canel hat angesichts schwindender Ölreserven eine rasche Änderung des Wirtschaftsmodells verlangt.

    Der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel schaut zum rechten Bildrand. Er spricht, hat dabei seine rechte Hand leicht erhoben und den Zeigefinger abgespreizt. Im Hintergrund ist eine kubanische Flagge.
    Der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel (ACN7 Ariel Ley Royero)
    In einer Sitzung des Ministerrats sagte er nach Angaben staatlicher Medien, die Regierung müsse sich unverzüglich auf die Umsetzung dringend notwendiger Reformen konzentrieren. Es gehe um die Autonomie von Unternehmen und Kommunen sowie um die Umstrukturierung des Staatsapparats, der Regierung und der Institutionen. Diaz-Canel forderte die Kommunen auf, sich mit Themen wie ausländischen Direktinvestitionen, Wirtschaftspartnerschaften zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren sowie Investitionen von im Ausland lebenden Kubanern zu befassen.
    Die USA haben eine Ölblockade gegen Kuba verhängt. Außerdem ist das Stromnetz marode, es kommt immer wieder zu Ausfällen.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.