
Nach vorläufigen Ergebnissen der zentralen Wahlkommission gewannen seine Anhänger fast alle der insgesamt 90 Sitze. Die meisten Kandidaten traten als Unabhängige an, gelten jedoch als loyal gegenüber Dschaparow. Von den 4,3 Millionen Stimmberechtigen nahmen demnach nur rund 1,5 Millionen teil. Das bisherige Parlament hatte im September für seine vorzeitige Auflösung gestimmt - offiziell, um Terminüberschneidungen mit der Anfang 2027 geplanten Präsidentenwahl zu vermeiden. Dann stebt Dschaparow eine zweite Amtszeit an.
Er war 2020 durch Massenproteste an die Macht gekommen. Seitdem hat der nationalistische Politiker immer mehr Befugnisse an sich gezogen, Oppositionelle und unabhängige Medien wurden unterdrückt.
Diese Nachricht wurde am 30.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
