
Die Regierung solle auch Schwächen und Mängel im Land anerkennen und nicht ausschließlich das Ausland für die Unruhen verantwortlich machen, sagte Peseschkian laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Instabilität im Land erfordere einen realistischeren Ansatz. Außerdem forderte er einen Prozess zur Freilassung einiger inhaftierter Demonstranten.
Bisher hatte die iranische Führung die Proteste als ausländische Verschwörung bezeichnet. Präsident Peseschkian gilt innerhalb des Regimes als moderat.
Morgen beraten die Außenminister der EU-Staaten in Brüssel über neue Sanktionen gegen rund 30 iranische Personen und Organisationen. Es könnten Vermögenswerte gesperrt und Einreiseverbote verhängt werden.
Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




