Iran
Präsident Peseschkian: Tötung Chameneis ist "Kriegserklärung an Muslime"

Der iranische Präsident Peseschkian hat die Tötung des geistlichen Oberhaupts Chamenei bei israelisch-amerikanischen Luftangriffen als "Kriegserklärung an Muslime" bezeichnet.

    Ali Chamenei ist das politische und religiöse Oberhaupt des mehrheitlich schiitischen Iran.
    Ali Chamenei, geistliches Oberhaupt des Irans, soll bei den israelisch-amerikanischen Angriffen getötet worden sein. (picture alliance / Anadolu / Iranian Leader Press Office / Handout)
    Insbesondere Schiiten überall auf der Welt nähmen die - Zitat - "Ermordung" Chameneis auf diese Weise wahr, sagte Peseschkian in einer Fernsehansprache. Der Iran betrachte es als seine Pflicht und sein Recht, sich an den Tätern dieses Verbrechens zu rächen, meinte er.
    Ein Trio um Peseschkian soll vorerst das Land führen. Das Staatsfernsehen nannte neben Peseschkian den Justizminister sowie einen Juristen des Wächterrats. Chamenei war nach iranischen Angaben gestern ums Leben gekommen. In Berichten wurde er als Märtyer bezeichnet.
    Bei den Luftangriffen auf den Iran wurden nach Angaben aus Teheran unter anderem auch der Generalstabschef, der Verteidigungsminister und der Chef der Revolutionsgarden getötet.
    Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.