
Nach offiziellen Angaben gewann der 82-Jährige die Wahl vom vergangenen Sonntag mit knapp 95 Prozent der Stimmen. Die beiden größten Oppositionsparteien hatten die Abstimmung boykottiert, auch weil zwei ihrer wichtigsten Politiker seit Jahren im Gefängnis sind.
Sassou-Nguesso regiert das zentralafrikanische Land mit einer kurzen Unterbrechung seit 1979. In mehreren Verfassungsänderungen ließ er die Begrenzung des zulässigen Präsidentenalters sowie die der Amtszeiten aufheben.
Die Republik Kongo ist eines der ölreichsten Länder Afrikas. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt laut Weltbank in Armut.
Diese Nachricht wurde am 18.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
