4. Jahrestag der russischen Invasion
Präsident Selenskyj betont ungebrochenen Widerstandswillen der Ukraine - Moskau: Ziele bisher nicht erreicht

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat am vierten Jahrestag der russischen Invasion den Widerstandswillen seines Landes bekräftigt.

    Eine Frau legt Blumen am Denkmal für die gefallenen ukrainischen Soldaten auf dem Unabhängigkeitsplatz ab, um dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in Kiew zu gedenken.
    Gedenken in Kiew am vierten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine. (Efrem Lukatsky/AP/dpa)
    In einer Fernsehbotschaft erklärte Selenskyj, Kremlchef Putin habe die Ukraine nicht gebrochen. Selenskyj wandte sich auch per Videoansprache an das EU-Parlament. In Kiew sicherten EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Ratspräsident Costa der Ukraine weitere Unterstützung zu. Gemeinsam mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs nahmen sie an einer Gedenkzeremonie in der Sophienkathedrale teil.
    Bundeskanzler Merz richtete sich in einer Videobotschaft an das ukrainische Volk. Die Ukraine verteidige ihre Freiheit mit unverwüstlichem Mut und Zuversicht, sagte Merz. Bei einem Friedensgebet in Berlin gedachten Bundespräsident Steinmeier und weitere Politiker der Opfer des Krieges.
    Der russische Präsident Putin warf der Ukraine am Jahrestag vor, den Friedensprozess zu sabotieren. Kreml-Sprecher Peskow räumte ein, dass Russland seine Ziele bisher nicht erreicht habe. Zudem sei aus dem Konflikt mit der Ukraine eine Konfrontation mit dem Westen geworden.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.