Ukraine
Präsident Selenskyj räumt schwere Lage ein - Regierungsumbildung scheitert im Parlament

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat eingeräumt, dass sich das Land nach vier Jahren Krieg in einer schwierigen Lage befindet.

    Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht während eines Briefings. Hinter ihm sind ukrainische Flaggen zu sehen.
    Wolodymyr Selenskyj (AP / dpa / Danylo Antoniuk)
    Er sagte in seiner abendlichen Videoansprache, an der Front sei es wegen der verstärkten russischen Angriffe am schwersten. Zudem stellten der anhaltende Beschuss mit Raketen und Drohnen und die zweistelligen Minustemperaturen das ganze Land vor "außerordentliche Herausforderungen". Nach gezielten Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine ist die Strom- und Wärmeversorgung stark beeinträchtigt.
    Eine von Selenskyj geplante Regierungsumbildung scheiterte heute vorerst im Parlament. Der als Verteidigungsminister vorgesehene Kandidat Fedorow erhielt keine Mehrheit. Auch die Ernennung des bisherigen Verteidigungsministers Schmyhal zum neuen Energieminister lehnten die Abgeordneten ab. Eine neue Abstimmung ist für heute vorgesehen.
    Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.