Jahrestag der russischen Invasion
Präsident Selenskyj wirbt vor EU-Parlament für Sanktionen gegen Russland

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat in einer Videoansprache vor dem EU-Parlament um weitere Unterstützung für sein Land geworben.

    Selenskyj dankte den Parlamentsmitgliedern für die - Zitat- "eindeutige Position" zur Ukraine. Sein Land habe Russland aufhalten können, sagte Selenskyj, aber nur gemeinsam mit Europa und den USA sei Frieden möglich.
    Selenskyj forderte erneut Sanktionen gegen Russland und erklärte, in einer freien Welt gebe es keinen Platz für russisches Öl oder russische Banken. EU-Parlamentspräsidentin Metsola sagte, die Sicherheit der Ukraine sei auch die Sicherheit Europas.
    Selenskyj hatte zuvor in einer Fernsehansprache gesagt, Moskau habe seine Ziele nicht erreicht. EU-Ratspräsident Costa, der sich wie Kommissionspräsidentin von der Leyen in Kiew aufhält, würdigte die Widerstandskraft des Landes. Von der Leyen erklärte, der Besuch solle zeigen, dass Europa auch durch diesen harten Winter hindurch finanziell und militärisch unerschütterlich zur Ukraine stehe.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.