USA
Präsident Trump bricht im Streit um Epstein-Akten mit Unterstützerin Tylor Greene

Im Streit um die Veröffentlichung von Ermittlungsakten zum Sexualstraftäter Epstein hat US-Präsident Trump öffentlich mit seiner langjährigen parteiinternen Unterstützerin Taylor Greene gebrochen.

    Taylor Greene mit langen blonden Haaren und einem blauen Jackett steht vor einer braunen Wand und sagt etwas.
    In Trumps Ungnade gefallen: Die Republikanerin Marjorie Taylor Green. (dpa / The Rome News-Tribune)
    Trump schrieb auf seiner Online-Plattform "Truth Social", er entziehe der Kongressabgeordneten seinen Rückhalt. Sollte ein parteiinterner Konkurrent die 51-Jährige bei einer Vorwahl im Bundesstaat Georgia herausforderen, würde er sich hinter diesen stellen. Trump beschimpfte Taylor-Greene als eine - Zitat - "zeternde Verrückte". Die Republikanerin hatte in den vergangenen Monaten immer stärker auf eine Veröffentlichung der Epstein-Akten gedrängt, was Trump bislang ablehnt.
    Epstein war im Jahr 2019 tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden worden, bevor ihm wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger der Prozess gemacht werden konnte. Trump war früher mit Epstein befreundet, bestreitet aber eine Verwicklung in die Affäre. Stattdessen forderte er nun Untersuchungen unter anderem gegen den früheren Präsidenten Clinton. Justizministerin Bondi kündigte entsprechende Ermittlungen an.
    Diese Nachricht wurde am 15.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.