USA
Präsident Trump drängt amerikanische Öl–Konzerne zu Investitionen in Venezuela

Bei einem Treffen im Weißen Haus mit Führungskräften der US-Ölindustrie hat Präsident Trump Investitionen in Venezuela verlangt.

    Präsident Trump bei einem Treffens mit Führungskräften der Ölindustrie im East Room des Weißen Hauses. Im Vordergrund sind Journalisten. Sie heben ihre Arme, um eine Frage zu stellen.
    Präsident Trump bei einem Treffens mit Führungskräften der Ölindustrie im East Room des Weißen Hauses (AP / Alex Brandon)
    Als Vorgabe nannte er mindestens 100 Milliarden Dollar. Künftige Geschäfte würden direkt mit der Regierung in Washington vereinbart, nicht mit der in Caracas. Im Gegenzug stellte Trump den US-Ölkonzernen umfassende Sicherheitsgarantien in Venezuela in Aussicht. Der Chef von ExxonMobil, Woods, erklärte, unter den gegenwärtigen Umständen sei es unmöglich, in Venezuela zu investieren.
    Bundesumweltminister Schneider mahnte angesichts neuer Konflikte um fossile Energien zum Umdenken. Man lebe in Zeiten, in denen Großmächte wie nun leider auch die USA Machtpolitik mit Öl und Gas betrieben, sagte der SPD-Politiker der "Rheinischen Post". Wer es schaffe, weniger Öl und Gas zu verbrauchen und wichtige Rohstoffe zu recyceln statt zu importieren, der stehe besser da.
    Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.