USA
Präsident Trump hält Rede zur Lage der Nation: "Goldenes Zeitalter für Amerika"

US-Präsident Trump hat vor dem Kongress in Washington seine Rede zur Lage der Nation gehalten. Es war die erste dieser Reden während seiner zweiten Amtszeit. Trump betonte darin ein ums andere Mal, wie viel besser das Land seit seiner Präsidentschaft dastehe.

    Donald Trump bei seiner Rede zur Lage der Nation, Anwesende applaudieren
    Donald Trump bei seiner Rede zur Lage der Nation (AFP / ANDREW CABALLERO-REYNOLDS)
    Die USA seien zurück und größer, besser, wohlhabender und stärker als je zuvor. Dies sei das goldene Zeitalter Amerikas, sagte Trump in seiner Ansprache vor dem Kongress. Er betonte, dass der Wandel permanent sei und unterstrich mehrfach, dass sich das Land unter seinem Vorgänger Biden in einem desolaten Zustand befunden habe. Schwerpunkte der Rede waren unter anderem die Wirtschaft und die Einwanderung. Trump warf den Demokraten erneut Wahlbetrug vor und drohte dem Iran indirekt mit militärischem Eingreifen, sollte es keine diplomatische Lösung in der Atomfrage geben.
    Die Rede wurde von USA-Sprechchören der Republikaner im Kongress begleitet, die sich immer wieder applaudierend von ihren Sitzen erhoben. Dutzende demokratische Abgeordnete boykottierten dagegen die Ansprache und nahmen an Gegenveranstaltungen teil. Unterdessen begrüßte Trump zahlreiche Ehrengäste wie US-Veteranen, Familien von Verbrechensopfern oder Erika Kirk. Dabei wurden zahlreiche Auszeichnungen verliehen.
    Für Jubel unter den Anwesenden sorgte auch der Auftritt der US-Eishockey-Mannschaft der Männer, die bei den Olympischen Spielen Gold gewonnen hatte. Die Mannschaft der Frauen hatte die Einladung unter Verweis auf anderweitige Verpflichtungen ausgeschlagen.
    Im November sind die Zwischenwahlen zum Kongress, die als wichtiger Stimmungstest für Trump gelten. Zuletzt war der US-Präsident innenpolitisch zunehmend unter Druck geraten - sowohl wegen seiner aggressiven Zollpolitik als auch wegen seiner Abschiebe-Politik mit brutalen Razzien. 
    Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.