USA
Präsident Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf

Bruce Springsteen gilt als einer der wortgewaltigsten Kritiker der US-Regierung in der amerikanischen Kulturszene. Präsident Trump rief nun zum Boykott seiner Konzerte auf.

    Bruce Springsteen tritt am Eröffnungsabend der „Land of Hope And Dreams“-Tour im Target Center in Minneapolis auf.
    Bruce Springsteen trat in Minneapolis auf. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Ellen Schmidt)
    Die Shows des Musikers seien "überteuert" und "mies", schrieb Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. Anhänger seiner Maga-Bewegung sollten nicht zu den Konzerten gehen. Trump überzog Springsteen zudem erneut mit Beleidigungen.
    Springsteen hatte am Dienstag seine neue Tour in Minneapolis gestartet - und sich mit einer politischen Botschaft an das Publikum gewandt. Er bitte alle, sich mit ihm für Hoffnung statt Angst, Demokratie statt Autoritarismus und Frieden statt Krieg zu entscheiden, zitierte ihn die "New York Times". Zudem spielte er seinen Protestsong "Streets of Minneapolis", den er nach den tödlichen Schüssen auf die US-Bürger Alex Pretti und Renee Good geschrieben hatte. In dem Lied bezeichnet Springsteen die US-Einwanderungsbehörde ICE als "König Trumps Privatarmee".
    Pretti und Good waren am Rande von Protesten gegen Trumps Einwanderungspolitik von Einsatzkräften erschossen worden.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.