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Westbalkan
Präsidentschaftswahl in Nordmazedonien

Im Westbalkanstaat Nordmazedonien werden Präsidentschaftswahlen abgehalten.

    In Nordmazedoniens Hauptstadt Skopje skandieren Menschen und schwenken National- und Parteifahnen während einer Kundgebung zur Unterstützung der Präsidentschaftskandidatin der oppositionellen Mitte-Rechts-Koalition VMRO-DPMNE, Siljanovska-Davkova.
    Wahlkampf in Nordmazedonien (Boris Grdanoski / AP / Boris Grdanoski)
    Sieben Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um das weitgehend repräsentative Amt. Als Favoriten gelten die Kandidatin der Nationalkonservativen, Siljanovska-Davkova, sowie Amtsinhaber Pendarovski aus Reihen der Sozialdemokraten. Erreicht keiner der Bewerber die absolute Mehrheit, kommt es am 8.Mai zu einer Stichwahl.
    Der Leiter des Auslandsbüros Nordmazedonien der Konrad-Adenauer-Stiftung, Braun, sagte im Deutschlandfunk, die wichtigsten Themen im Wahlkampf seien der Kampf gegen Korruption und Umweltverschmutzung sowie die Wirtschaftspolitik gewesen. Der angestrebte EU-Beitritt des Landes habe dagegen kaum eine Rolle gespielt. Viele Bürger seien enttäuscht, dass Nordmazedonien zwar seit 2005 Beitrittskandidat sei, die EU ihrer Ansicht nach aber zugleich immer neue Forderungen für eine Mitgliedschaft stelle.
    (Das vollständige Interview mit Daniel Braun können Sie hier nachlesen.)

    Audio-Tipp: Hintergrund

    Nordmazedonien: Wahlen könnten EU-Beitritt weiter erschweren
    Diese Nachricht wurde am 24.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.