
Das Monatsticket kostet ab Januar 58 Euro, das sind neun Euro mehr als bisher. Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Krischer nannte die Erhöhung einen "Befreiungsschlag", um das Ticket dauerhaft zu sichern. Ein Sprecher von Bundesverkehrsminister Wissing wies die Verantwortung für die Preiserhöhung allein den Bundesländern zu. Von zahlreichen Verbänden und Verbrauchervertretern gab es Kritik. Der Vize-Präsident des Sozialverbandes VdK, Vöge, sprach von einer "Zumutung". Die Nutzung von Bus und Bahn auf dem Land werde so noch unattraktiver. Der Verbraucherzentrale Bundesverband erklärte, 58 Euro seien für viele Menschen viel Geld. Der Verkehrsclub VCD sprach von einer "Fehlentscheidung". Eines der wichtigsten Projekte für die Verkehrswende drohe zu scheitern.
Diese Nachricht wurde am 23.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
