Großbritannien
Premier Starmer in Mandelson-Affäre erneut unter Druck

Der britische Premierminister ​Starmer ist in der Affäre um den früheren Botschafter in den USA, Mandelson, erneut unter Druck ‌geraten.

    London: Der britische Premierminister Keir Starmer während einer Pressekonferenz im Besprechungsraum in der Downing Street.
    Der britische Premierminister Keir Starmer während einer Pressekonferenz in der Downing Street. (Brook Mitchell / PA Wire / dpa / Brook Mitchell)
    Starmer wies abermals Rücktrittsforderungen der Opposition zurück. Gestern war bekannt geworden, dass Mandelson den Posten in Washington erhalten hatte, obwohl er durch die Sicherheitsüberprüfung gefallen war. Starmer sprach von einem ungeheuerlichen Vorgang, er sei darüber nicht informiert worden.
    Gestern Abend wurde in dem Zusammenhang der ranghöchste Beamte des Außenministeriums, Robbins, ⁠entlassen.
    Premierminister Starmer steht seit längerem unter Druck, weil er Mandelson zum britischen Botschafter in den USA ernannte, obwohl dessen Verbindungen zu dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bekannt waren.
    Anfang Mai finden in England, Schottland und Wales Regional- und Kommunalwahlen statt.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.