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Premierminister Manuel VallsDie Anschläge wurden in Syrien geplant

Der französische Premierminister Manuel Valls (dpa/picture-alliance/ Eric Feferberg)
Der französische Premierminister Manuel Valls mit Bernard Cazeneuve (li) und dem dem französischen Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian (re) (dpa/picture-alliance/ Eric Feferberg)

Die Anschläge in Paris sind nach Angaben des französischen Premierministers Manuel Valls in Syrien geplant worden. Die Attentate seien von dort aus organisiert und erdacht worden, sagte Valls dem Radiosender RTL. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hatte sich am Freitagabend zu den Anschlägen bekannt.

In dem Interview mit dem Radiosender RTL am Montagmorgen hatte Frankreichs Premierminister Manuel Valls auch davor gewarnt, dass Anschläge in weiteren europäischen Ländern geplant seien. "Wir wissen, dass Operationen vorbereitet wurden und noch vorbereitet werden, nicht nur gegen Frankreich, sondern auch gegen andere europäische Länder´", so Valls.

Bei Durchsuchungen in Lyon sollen unterdessen ein Raketenwerfer und andere Waffen gefunden worden sein.  Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, seien zudem fünf Verdächtige festgenommen worden, wie aus Ermittlerkreisen bekannt wurde. In der Nacht zum Montag fanden demnach auch in Bobigny, Toulouse, Grenoble und anderen Städten Frankreichs im islamistischen Milieu statt, die aber nicht in direktem Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris standen. Insgesamt hat es bisher mehr als 150 Durchsuchungen gegeben. Das berichtete der französische Premierminister.

Valls: Klimagipfel findet statt

Valls kündigte zudem  an, dass In Frankreich Moscheen und radikale Vereinigungen geschlossen werden, in denen "gegen die Werte der Republik verstoßen" wird. "Wir handeln an allen Fronten mit der größten Entschlossenheit", sagte der Premierminister. Weiter informierte Valls darüber, dass der Weltklimagipfel wie geplant in Paris stattfinden werde. Einige Veranstaltungen würden jedoch unter Umständen aus Sicherheitsgründen gestrichen, erklärte Valls - das könnte ein Konzert in der Nähe des Eifelturms und den geplanten Klimamarsch betreffen. Vom 30. November bis zum 11. Dezember werden mindestens 117 Staats- und Regierungschefs am Klimagipfel in Paris teilnehmen.

(cc/tgs)

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