
Er habe vor zwei Jahren den Vorsitz der am Boden liegenden Labour-Partei übernommen und sie zum Besseren verändert, sagte der 63-Jährige in einer Ansprache vor dem Regierungssitz in London. Nun werde er alles in seiner Macht Stehende tun, um einen geordneten Wechsel zu gewährleisten. Sein Nachfolger als Parteivorsitzender und Premierminister kann seine Ämter voraussichtlich im September antreten. Aussichtsreicher Kandidat ist der Bürgermeister von Manchester, Burnham.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen würdigte Starmer. Viele Regierungschefs bräuchten Jahre, um zu dem Staatsmann heranzuwachsen, der Starmer in nur zwei Jahren geworden sei. Regierungssprecher Kornelius sagte in Berlin, die Bundesregierung habe in außenpolitischen Angelegenheiten in Starmer immer einen verlässlichen und engen Partner gehabt. Der ukrainische Präsident Selenskyj schrieb, Starmers Entscheidungen hätten zum Schutz der Ukraine und ganz Europas beigetragen. Der Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Farage, forderte nach Starmers Rücktritt Neuwahlen. Es brauche radikale Veränderungen in Großbritannien, erklärte Farage.
Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
